Mehr als Essen: optimale Schulverpflegung - aber wie?
Initiative Geldkarte informiert Schulen über die logistischen Herausforderungen in der Mensa
Eine optimale Schulverpflegung muss vielen Bedürfnissen gerecht werden: bezahlbar, gesund, gut organisiert und einfach lecker soll sie sein. Wie sich diese Anforderungen an Schulleiter, Mensabetreiber und Caterer verwirklichen lassen, zeigten Experten und Praktiker Hamburger Schulen am 1. Juni auf dem Forum Schulverpflegung, das die Initiative GeldKarte e.V. zusammen mit der Hamburger Sparkasse veranstaltet hat. Am Ende stand fest: Neben gesunder Ernährung spielen auch Logistik und technische Ausstattung eine zentrale Rolle in der Mittagsverpflegung. Die Schulverpflegung in Deutschland ist im Wandel begriffen. Vom Pausenbrot geht die Entwicklung hin zu einer Vollverpflegung mit warmen Mittagessen. „Durch die Einrichtung von Ganztagsschulen wird die Mensa zum zentralen Lebens- und Erfahrungsraum für Kinder, in dem es um mehr geht, als den Hunger zu stillen“, betonte Dittmar Lemke, Sprecher für Schule, Berufliche Bildung/Weiterbildung der CDU-Bürgerschaftsfraktion, in seinem Grußwort. In den anschließenden Kurzvorträgen bekamen die Hamburger Schulen hilfreiche Impulse für ihre individuelle Herausforderung in der Schulmensa. Angefangen beim Angebot der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Hamburg, das Beate Proll vom Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung der Behörde für Schule und Bildung vorstellte, bis zu Einblicken in die Mensaplanung, die Levin Leiser von der Ingenieurgesellschaft für Verpflegungstechnik gab. Dass eine gesunde Schulverpflegung nicht nur von den Zutaten abhängt und wie Caterer mit Tiefkühlküche ausgewogenes Essen logistisch meistern, erläutert Gabriele Hassler von der Hofmann Menü-Manufaktur.
Maik Jekabsons von der Hamburger Sparkasse stellte die entscheidende Rolle des Bezahlsystems in der Mensa dar. „Lange Warteschlangen an der Kasse bedeuten für hungrige Schüler Stress und verkürzen zudem die Zeit zum Essen“, erklärte er. Die GeldKarte bietet hier eine einfache und kostengünstige Bezahllösung, die die Essensausgabe deutlich beschleunigt und eine diskrete Abwicklung von Subventionen für sozial schwächer gestellte Schüler ermöglicht. In einer Fachausstellung überzeugten sich die Schulen selbst von den Vorteilen des bargeldlosen Bezahlsystems und holten sich bei Hamburger Dienstleistern Rat zu konkreten Fragen in ihrer Mensa.
Zukunft geht durch den Magen Im Rahmen des Projektes „Zukunft geht durch den Magen“ unterstützt die Initiative GeldKarte e.V. Schulen bei der Umsetzung einer optimalen Schulverpflegung. In Anbetracht steigender Kinderarmut ist das tägliche Mittagessen für eine zunehmende Zahl von Schülern keine Selbstverständlichkeit mehr. „Kinder können den Schulalltag nur meistern, wenn sie eine ausgewogene Ernährung bekommen, unabhängig von der sozialen Herkunft“, erläuterte Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte e.V., das Anliegen des Verbands. Über die GeldKarte: Die GeldKarte ist eine „Geldbörse“ in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem beim Parken, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der girocard (frühere ec-Karte) oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 81 Millionen GeldKarten (über 89 Prozent aller girocards (frühere ec-Karten) und Bankkundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der neuen Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen.
Über die Initiative GeldKarte e.V.: Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereitstellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, an der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammen fließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs.
Weitere Informationen gibt es unter www.Initiative-GeldKarte.de
Kontakt: Initiative GeldKarte e.V. Linda Tönskötter Tel.: 030 – 21 23 42 2 – 71 Fax: 030 – 21 23 42 2 - 99 linda.toenskoetter@initiative-geldkarte.de
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Das Forum Schulverpflegung ist Teil des Projektes "Zukunft geht durch den Magen". Erfahren Sie mehr zum Projekt!
Dittmar Lemke, CDU-Bürgerschaftsfraktion, im Gespräch mit Ingo Limburg, Vorstand der Initiative GeldKarte.
Die Haspa demonstriert gemeinsam mit S-CARD ein GeldKarte-Terminal für die Schulverpflegung.
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