Stuttgarter Schüler gewinnen nicht nur Zeit
Eine Schule ohne Bargeld ist keine Zukunftsmusik mehr. Seit heute gibt es auch im Stuttgarter Wilhelms-Gymnasium ein elektronisches Bezahlsystem für die Schulverpflegung. Die Schüler nutzen nun die GeldKarte für die Mensa. Das ist nicht nur hygienischer als Bargeld, sondern auch einfacher und schneller. Obendrein spart die Schule Kosten, denn die teure Bargeld-Verwaltung fällt bei der Zahlung mit Chip weg. Die Staatssekretärin des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum in Baden-Württemberg, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, weiht heute das neue Bezahlsystem ein. Die cleveren Schüler des Wilhelms-Gymnasiums haben sich das neue Kassiersystem für ihre Mensa selbst verdient. Sie gewannen beim Schul-Quiz der Initiative GeldKarte e.V. den Hauptpreis. Für ein Mittagessen muss nun keiner der Gymnasiasten mehr lange warten und Schlange stehen. Die Schüler können jetzt mit dem elektronischen Bezahlsystem einfach und schnell bargeldlos zahlen. Gleichzeitig bietet die GeldKarte der Schule auch Planungssicherheit, da Mahlzeiten vorbestellt werden und die Schule Statistiken der verkauften Produkte abrufen kann. Schulleiter Wolfgang Funk freut sich über die neueste Technik im Haus: "Die Schule spart erhebliche Kosten, denn die teure Verwaltung der Münzen und Scheine gibt es bei der elektronischen Zahlung nicht mehr." Wertvoll ist die elektronische Geldbörse auch für Eltern: Ihnen gibt das Mittagsgeld auf dem Chip die Sicherheit, dass die Kinder ein gesundes Essen in der Schulmensa einnehmen. "Kinder verbringen die meiste Zeit ihres Tages in der Schule und brauchen gesundes Essen, um konstant gute Leistungen zu erbringen. Mit dem Mittagsangebot der Schule wird neben bewusster Ernährung auch das gemeinsame Miteinander gefördert", so Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch. Die Handhabung ist einfach. In der Kantine stecken die Schüler ihre GeldKarte in das Bezahlterminal. Der entsprechende Betrag wird vom Guthaben auf dem Chip abgebucht, ein Bon ausgedruckt und das Essen ausgegeben. "Der bargeldlose Einkauf ist in unserer Gesellschaft längst angekommen. Wie man mit der neuen 'Plastikwährung' verantwortungsvoll umgeht und den Überblick über die eigenen Finanzen nicht verliert, können Kinder und Jugendliche nicht früh genug lernen. Auch hierfür leistet das neue Kassiersystem einen wichtigen Beitrag", betonte Gurr-Hirsch. Hauptgewinn beim Schulquiz
Am 27.11.2008 veranstaltete die Initiative GeldKarte e.V. in Kooperation mit der Baden-Württembergischen Bank und Radio Energy ein Schul-Quiz für Schulen aus Stuttgart und Umgebung. Schirmherrin der Veranstaltung war Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch. Das Wilhelms-Gymnasium konnte sich gegenüber zwei weiteren Schulen aus Stuttgart durchsetzen und gewann das elektronische Kassiersystem für seine Mensa. Zusätzlich dürfen sich die Schüler der Gewinnerschule über ein rasantes Elektro-Bobbycar-Rennen freuen, welches parallel zur Einweihung des Bezahlsystems heute ausgetragen wird. Moderne Schulverpflegung
setzt sich durch Bereits rund 250 Schulen deutschlandweit setzen bei der Kassierabwicklung in der Schulkantine auf das System GeldKarte. Der kleine goldene Chip dient vorrangig als elektronischer Kleingeldersatz. Durch das Kassiersystem auf Chipbasis erhalten die Schüler schnell und reibungslos eine warme Mahlzeit in der Mittagspause – ganz ohne langes Warten und ohne Stress. Zudem kann die GeldKarte auch als Schülerausweis, Kopierkarte oder Bibliotheksausweis verwendet werden. Über die GeldKarte Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem beim Parken, im Öffentlichen Personennahverkehr und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec- oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 74 Millionen GeldKarten (über 82 Prozent aller ec- und Bankkundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der neuen Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Über die Initiative GeldKarte e.V. Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereitstellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, an der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammen fließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs.
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