Allensbach-Studie: Immer öfter mit Chip zum Fahrschein
GeldKarte am beliebtesten an Fahrscheinautomaten – wachsende Zustimmung auch in der Schulverpflegung
Die GeldKarte bewährt sich weiterhin als Kleingeldersatz. Besonders an Fahrscheinautomaten kommt die Zahlung via Chip zum Einsatz. Dies ist ein Ergebnis der neuen, repräsentativen Allensbach-Umfrage, die im Auftrag der Initiative GeldKarte e.V., Berlin, im Juli unter 1853 Personen durchgeführt wurde. Nutzer schätzen an der Geldkarte besonders den einfachen und unkomplizierten Umgang und dass auf lästiges Kleingeld in der Tasche verzichtet werden kann. Berlin, 11.8.2009. Häufigster Einsatzbereich der GeldKarte ist in diesem Jahr der Fahrscheinautomat. Hier konnte der Chip einen kräftigen Zuwachs verzeichnen: Zahlten 2008 noch 25 Prozent der GeldKarte-Nutzer öfter mit der elektronischen Geldbörse, sind es in diesem Jahr schon 36 Prozent. Weitere wichtige Einsatzbereiche sind Parkhäuser und Zigarettenautomaten. Hier zahlen 32 bzw. 31 Prozent öfter mit dem Chip. Breite Zustimmung von 79 Prozent der Bevölkerung findet weiterhin die 2007 eingeführte Altersverifikation über das auf der GeldKarte gespeicherte Jugendschutzmerkmal. Einen recht jungen, sehr vielversprechenden und wachsenden Einsatzbereich findet die GeldKarte in der Schulverpflegung. Hier hat sich die anfängliche Skepsis der Eltern schulpflichtiger Kinder deutlich verringert. Während sich 2008 noch 58 Prozent der Eltern gegen die Einführung der GeldKarte in der Schulmensa aussprachen, sind es in diesem Jahr nur noch 47 Prozent. "Das rückläufige Ergebnis bestätigt, dass die Befürchtungen der Eltern grundlos sind“, so Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte e.V. "Ist die GeldKarte erst einmal eingeführt, fällt das Urteil sehr positiv aus." Die Allensbach-Studie bestätigt diesen Trend: Waren 2008 noch 22 Prozent der Eltern für die Einführung einer Guthabenkarte in der Mensa, befürworten nun bereits 27 Prozent deren Einführung. Damit hält fast ein Drittel der Eltern die Umstellung von der Bargeldzahlung auf die GeldKarte in der Mensa für eine gute Sache. "Mit der GeldKarte ist die Bezahlung schneller, unkomplizierter und nicht zuletzt auch hygienischer, da Schüler und Mensapersonal nicht mehr mit schmutzigem Bargeld hantieren müssen", ergänzt Limburg. Die GeldKarte hat sich im Kreise ihrer Nutzer als Zahlungsmittel etabliert. Besonders beim Bezahlen am Automaten – der Stammfunktion der GeldKarte - sind diese von dem goldenen Chip überzeugt: Vier von fünf Nutzern bezeichnen das Zahlen mit der GeldKarte hier als reibungslos, während fast jeder schon Probleme mit der Bezahlung mit Münzen oder Scheinen am Automaten hatte. Über die GeldKarte: Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem beim Parken, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec- oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 74 Millionen GeldKarten (über 82 Prozent aller ec- und Bankkundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der neuen Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen. (Stand: Januar 2009) Über die Initiative GeldKarte e.V.: Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereit stellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, an der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammen fließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs. Weitere Informationen gibt es unter www.Initiative-GeldKarte.de Kontakt: Initiative GeldKarte e.V. Linda Tönskötter Tel.: 0 30 / 21 23 42 2-71 Fax: 0 30 /21 23 42 2-98 E-Mail: linda.toenskoetter@initiative-geldkarte.de
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Grafik: Allensbach-Studie 2009: GeldKarte-Nutzung
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