Mit der Kinderarmut abgerechnet: Faires Schulessen mit Chip
Initiative GeldKarte unterstützt Ausbau von Ganztagsschulen mit effizientem Zahlsystem
Berlin, 13.06.2008: Die Mittagsverpflegung in Schulen wird in Deutschland immer wichtiger. Dies zeigt der 2. Nationale Bildungsbericht, den die Kultusministerkonferenz gestern veröffentlichte. Denn inzwischen sind knapp ein Drittel aller Schulen Ganztagseinrichtungen. Die Initiative GeldKarte unterstützt den Ausbau der Ganztagsschulen, die insbesondere die Entwicklungsmöglichkeiten für Schüler aus sozial schwachen Familien verbessern. Laut Bildungsbericht lebt derzeit knapp ein Viertel der Kinder in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze und hat damit schlechtere Bildungschancen. Eine diskrete Subventionierung des Mittagessens für diese Schüler ermöglicht die GeldKarte als neutrales Bezahlsystem in den notwendigen Schulkantinen. Zur Sicherung einer ausreichenden und gesunden Ernährung von Kindern und Jugendlichen bieten Ganztagsschulen ein Mittagessen in der Schulkantine an. "Besonders vor dem Hintergrund der steigenden Kinderarmut in Deutschland ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass alle Schüler eine warme Mahlzeit erhalten", erklärt Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte e.V. "Niemand soll aus finanziellen Gründen oder Furcht vor Verspottung dem gemeinsamen Mittagsessen fern bleiben." Mit Hilfe der GeldKarte können Kinder aus sozial schwachen Familien staatliche Transferleistungen für die Schulverpflegung erhalten, ohne dass dies für die Mitschüler sichtbar wird wie etwa bei Essensmarken. Die Verbuchung der Mittagsunterstützung erfolgt diskret im Hintergrund des elektronischen Systems beispielsweise durch eine Gutschrift auf dem Schülerkonto des Kindes. In der Kantine stecken alle Kinder einfach ihre GeldKarte in den Kartenleser an der Kasse, der entsprechende Betrag wird gezahlt und das Essen ausgegeben. So schützt der Chip vor der Stigmatisierung als Subventionsempfänger. Daneben bietet die GeldKarte weitere Vorteile für Schüler, Eltern und Schule: Die Handhabung ist einfach und schnell. Damit gehören lange Warteschlangen der Vergangenheit an. Mit Hilfe der GeldKarte können Eltern die Verwendung des Mittagsgeldes ihrer Kinder steuern und z.B. den Kauf von Süßigkeiten unterbinden. Die Schule spart Kosten, denn die teure Verwaltung der Münzen und Scheine fällt bei der Zahlung mit Chip weg. Neben der Bezahlung kann die GeldKarte auch als Schul-Identifikationssystem, Kopierkarte oder Bibliotheksausweis verwendet werden. Über die GeldKarte: Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem an Parkscheinautomaten, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec- oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 68 Millionen GeldKarten (über 75 Prozent aller ec- und Kundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der neuen Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Über die Initiative GeldKarte e.V.: Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereit stellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, an der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammen fließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs. Kontakt: Initiative GeldKarte e.V. Linda Tönskötter Tel.: 030 – 21 23 42 2 – 71 Fax: 030 – 21 23 42 2 - 98 linda.toenskoetter@initiative-geldkarte.de
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