Allensbach-Studie: Beliebtheit der GeldKarte wächst weiter
Wachstumspotenzial zeigt sich besonders in der Schulverpflegung und in Kantinen
Berlin, 12.08.2008: Die GeldKarte hat sich als Münzgeldersatz bei einem festen Kreis von Stammnutzern etabliert: Etwa 30 Prozent der GeldKarte-Besitzer, die über die Funktion des Chips auf ihrer Bank- oder Sparkassenkarte informiert sind, zahlen regelmäßig Kleinbeträge mit dem Chip. Dies zeigt eine neue, repräsentative Allensbach-Umfrage, die im Auftrag der Initiative GeldKarte e.V., Berlin, im Juli durchgeführt wurde. Immer mehr Menschen in Deutschland verfügen danach über eine GeldKarte. Waren 2007 nur 65 Prozent der Bevölkerung mit dem goldenen Chip ausgestattet, besitzen ihn derzeit 72 Prozent.
Am beliebtesten ist die GeldKarte weiterhin bei Autofahrern. Im Parkhaus zahlen 38 Prozent der GeldKarte-Nutzer mit dem Chip, am Parkscheinautomaten mehr als ein Drittel, 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Ihre Fahrtickets kaufen rund ein Viertel am Automaten mit der elektronischen Geldbörse. Den deutlichsten Zuwachs unter den vielfältigen Einsatzbereichen hat mit einer Steigerung von 10 Prozent der Zigarettenautomat zu verzeichnen. So profitiert die GeldKarte auch 2008 von der breiten Unterstützung von 80 Prozent der Bevölkerung, die der Altersnachweis mit dem Chip am Automaten erfährt. Bereits jeder dritte Nutzer kauft seine Zigaretten am Automaten mit der GeldKarte. Immer häufiger kommt die GeldKarte auch in der Kantine zum Einsatz: Knapp 10 Prozent der Befragten bezahlen mittags mit dem Chip.
Auch in Schulmensen bietet die GeldKarte eine einfache und schnelle Bezahllösung.
54 Prozent der befragten Eltern mit schulpflichtigen Kindern äußern zwar noch die Befürchtung, dass die Karte von anderen missbraucht werden könnte. "Dabei handelt es sich aber vor allem um solche Eltern, die keine Erfahrung mit der GeldKarte in der Schulmensa haben. Die Sorgen dieser Eltern haben sich nicht bewahrheitet", berichtet Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte e.V. "Im Gegenteil: In den über 200 Schulen in Deutschland, die inzwischen den Chip in der Mittagsverpflegung einsetzen, sind sowohl Schüler als auch Eltern von der neutralen, sicheren und hygienischen Bezahlung mit dem Chip überzeugt. Hier wissen die Eltern, dass niemand mit der GeldKarte Bares am Automaten abheben oder beliebig hohe Summen bezahlen kann." Denn nur das Prepaid-Guthaben von höchstens 200 Euro, das auf den Chip geladen wird, können die Schüler ausgeben. Die GeldKarte ermöglicht es den Eltern zudem, sowohl Höhe des Guthabens als auch die Verwendung des Mittagsgeldes zu steuern. So zeigt auch die Allensbach-Umfrage: Eltern, deren Kinder an der Schule bereits bargeldlos ihr Mittagessen zahlen können, halten dies meist für eine gute Sache.
Die Vorzüge der GeldKarte überzeugen immer mehr der Befragten. Sahen vor einem Jahr noch 47 Prozent der Nutzer einen großen Vorteil gegenüber einer Zahlung mit Münzen, beträgt dieser Anteil 2008 sogar 55 Prozent. Insbesondere die unkomplizierte Handhabung und die Unabhängigkeit von passendem Münzgeld stehen hoch im Kurs. Im Gegensatz zu der überwiegend positiven Erfahrung mit der GeldKarte beklagt laut der Umfrage die Mehrheit der Bevölkerung Probleme bei der Barzahlung am Automaten.
Über die GeldKarte: Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem an Parkscheinautomaten, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec- oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 68 Millionen GeldKarten (über 75 Prozent aller ec- und Kundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der neuen Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen.
Über die Initiative GeldKarte e.V.:
Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereit stellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, an der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammen fließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs.
Kontakt:
Initiative GeldKarte e.V. Linda Tönskötter Tel.: 030 – 21 23 42 2 – 71
Fax: 030 – 21 23 42 2 - 98 linda.toenskoetter@initiative-geldkarte.de
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