GeldKarte kann Eltern beim Jugendschutz unterstützen
Hans-Bredow-Institut bestätigt Handlungsbedarf beim Alterscheck in Neuen Medien
Berlin, 12.11.2007: Die Initiative GeldKarte e.V. unterstützt die jüngsten Analyseergebnisse des Hans-Bredow-Instituts, das in seiner Evaluierung des deutschen Jugendmedienschutzsystems den verstärkten Einsatz technischer Lösungen fordert. Die GeldKarte bietet ein einheitliches Altersverifikationssystem (AVS), das sowohl im Internet und bei Computerspielen als auch an Automaten und der Ladentheke anwendbar ist. Der Vorteil: Eltern müssen sich nicht mit verschiedenen Jugendschutzlösungen auseinandersetzen, sondern können sich auf das etablierte System der GeldKarte verlassen. Gerade im Umgang mit Neuen Medien, bei denen Eltern häufig an ihre erzieherischen Grenzen stoßen, schafft die GeldKarte neue Kontrollmöglichkeiten und sorgt für mehr Medienkompetenz. Das AVS der GeldKarte kann als entscheidender Baustein in den geforderten Jugendschutzprogrammen des Hans-Bredow-Instituts eingesetzt werden. Der Chip könnte zukünftig nicht nur die Alterslegitimation am Automaten und im Internet sicher stellen, sondern auch in Konsolen für Computerspiele integriert werden. Im stationären Handel kann die GeldKarte den Jugendschutz beim Verkauf von z.B. Erotik-Filmen oder Alkohol gewährleisten. Gleiches gilt für den Versandhandel, dem das Hans-Bredow-Institut einen eigenen Evaluierungsschwerpunkt gewidmet hat: Postzusteller können schon heute mittels mobiler Terminals Kartenzahlungen akzeptieren. Technisch ist es denkbar, dass Käufer sich bei Bestellung mit einer GeldKarte als volljährig legitimieren und bei Zustellung mit der gleichen Karte authentifizieren. Ein solches Verfahren könnte sogar auf privaten Online-Verkaufsplattformen wie eBay zum Einsatz kommen. Für den Bereich der Telemedien stellt das Hans-Bredow-Institut fest, dass das "Austarieren des Jugendmedienschutzes besonders wichtig" sei, um das Abwandern von Internet-Anbietern ins Ausland zu vermeiden. Die GeldKarte als technische Jugendschutzlösung bietet deutschen Anbietern von Online-Shops, Communities oder Game-Seiten einen Ausweg aus dem Dilemma: Sie können den vorbildlichen Jugendschutzbestimmungen entsprechen, indem sie lediglich Kinder und Jugendliche am Zugang zu den jugendgefährdenden Inhalten hindern, ohne ihre Angebote komplett sperren zu müssen. Berechtigte erwachsene Nutzer werden nicht beeinträchtigt und haben weiterhin vollen Zugriff auf die Webseite. Über die GeldKarte: Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem an Parkscheinautomaten, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec- oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 68 Millionen GeldKarten (über 75 Prozent aller ec- und Kundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der neuen Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Über die Initiative GeldKarte e.V.: Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereit stellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, an der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammen fließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs. Kontakt: Initiative GeldKarte e.V. Linda Tönskötter Tel.: 030 – 21 23 42 2 - 71 Fax: 030 – 21 23 42 2 - 99 linda.toenskoetter@initiative-geldkarte.de
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Hier finden Sie das ausführliche Positionspapier der Initiative GeldKarte e.V. zur Evaluierung des Jugendmedienschutzsystems durch das Hans-Bredow-Institut.
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