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14.06.2005
Verbreitung der GeldKarte wächst weiter: Immer mehr Banken geben ec- und Kundenkarten mit Chip aus
Nach der HypoVereinsbank hat sich nun auch die comdirect Bank entschlossen, sämtliche ec- und Kundenkarten mit dem GeldKarte-Chip auszustatten. Ab Ende Juni erhält jeder neue Kunde standardmäßig und kostenlos eine Karte mit GeldKarte-Chip. Damit reagiert die comdirect Bank auf die gestiegene Nachfrage von Kundenseite. Bereits ausgegebene ec- oder Kundenkarten werden nach Ablauf ihrer Gültigkeit ebenfalls kostenlos gegen Karten mit Chip ausgetauscht. So können bald 100.000 comdirekt Bankkunden die Vorteile der elektronischen Geldbörse nutzen.
Bereits seit Dezember 2004 gibt die HypoVereinsbank neue ec-Karten auf Wunsch kostenlos mit Chip und Jugendschutzmerkmal heraus. Grund war die steigende Nachfrage in der Bevölkerung. Heute befinden sich rund 63 Millionen GeldKarten im Umlauf. Das bedeutet, 70 Prozent aller ec- und Kundenkarten der Banken und Sparkassen sind bereits mit dem Chip ausgestattet – und die Tendenz zeigt weiter aufwärts. Schon heute gibt es deutschlandweit über 250.000 Akzeptanzstellen, an denen die Nutzer ihren Chip einsetzen können. Volker Koppe von der Initiative GeldKarte: „Dem positiven Trend im Bankbereich steht eine Erweiterung der Akzeptanzstellen gegenüber. Auch neue Einsatzfelder werden erschlossen. Die GeldKarte dient immer häufiger als praktischer Alltagshelfer, ersetzt an immer mehr Automaten das Kleingeld. Außerdem dient sie als sicheres Jugendschutzinstrument. Altersverifikation via Chip wird ab 2007 Pflicht am Zigarettenautomaten und funktioniert schon heute im Internet. Daher verwundert es nicht, dass immer mehr Bankkunden von ihrem Kreditinstitut die Ausstattung ihrer ec- oder Kontokarte mit dem GeldKarte-Chip fordern.“
Über die GeldKarte: Die GeldKarte ist eine „Geldbörse“ in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten oder an speziellen Ladeterminals mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem an Parkscheinautomaten, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im ausgewählten Einzelhandel. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec- oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland über 60 Millionen GeldKarten (70 Prozent aller ec- und Kundenkarten) im Umlauf, die an rund 250.000 Akzeptanzstellen zum Einsatz kommen. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Über die Initiative GeldKarte: Die 2004 gegründete „Initiative GeldKarte“ mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk aller, die die GeldKarte akzeptieren oder die entsprechende Infrastruktur bereitstellen. Sie bündelt ihre Interessen und unterstützt aktiv das Eigenengagement. Die Initiative ist darüber hinaus die zentrale Schaltstelle, an der alle Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammenfließen. Stellvertretend für ihre Mitglieder recherchiert die Initiative nach neuen Einsatzmöglichkeiten, spricht Politik, Institutionen und neue Akzeptanzpartner an und koordiniert Pilotprojekte für neue Anwendungsgebiete (Bonusprogramme, Jugendschutz, eTickets etc.). Kontakt: Initiative GeldKarte c/o PRGS Nicole Beck Tel.: 030 – 707 18-302 Fax: 030 – 707 18-301 eMail: nicole.beck@prgs.de relatio PR Rahel Huhn Tel.: 089 – 210 257-27 Fax: 089 – 210 257-19 eMail: rahel.huhn@relatio-pr.de
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