Initiative GeldKarte - Gemeinsam für den Chip im Alltag
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Initiative GeldKarte besetzt offene Parklücke

Bequem und bargeldlos: Handyparken vs. GeldKarte

Immer neue Systeme versprechen das schnelle bargeldlose Bezahlen der Parkgebühren mit minutengenauer Abrechnung. Der neueste Trend ist das Handyparken auch Mobile-Payment/M-Payment genannt. Es soll das lästige Kramen nach Münzen ersetzen und Nerven und Geldbeutel der Autofahrer schonen. Eine Innovation, wie es scheint, doch das bargeldlose Bezahlen der Parkgebühren funktioniert schon seit einigen Jahren erfolgreich via GeldKarte.

Laut einer neuen Mobilmedia-Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit interessiert sich zwar fast die Hälfte der Bundesbürger für das Bezahlen mit dem Handy, dennoch ist auch nach vier Jahren noch kein Marktdurchbruch zu erkennen. Stattdessen kommen und gehen die verschiedenen M-Payment-Verfahren, ohne dass die Masse der Kunden oder Händler sich hierfür interessiert. Vorteil GeldKarte: Über 60 Millionen ec- und Kundenkarten mit Chip sind derzeit im Umlauf. Fast jeder trägt eine GeldKarte im Portemonnaie, die als praktischer Alltagshelfer vor allem am Automaten das Kleingeld ersetzt, und die ab 2007 dem Raucher durch das gesetzlich vorgeschriebene Jugendschutzsmerkmal den Kauf von Zigaretten am Automaten ermöglicht. Seit der Euro-Einführung gibt es an vielen Automaten in den Innenstädten die Möglichkeit, die Parkgebühren schnell und vor allem centgenau aus dem Chip zu zahlen. Die Suche nach passendem Kleingeld und die oft unfreiwillige Zahlung von höheren Parkgebühren gehören so der Vergangenheit an. Volker Koppe von der Initiative GeldKarte: "Der wichtigste Vorteil der GeldKarte gegenüber dem Handyparken ist heute, dass es ein deutschlandweit einheitliches, kontinuierlich wachsendes System ist. Parken mit GeldKarte kennt keine Kompatibilitätsprobleme. In über 400 Städten in ganz Deutschland kann man mittlerweile bequem mit GeldKarte parken – ohne umständliche und zeitintensive Anmeldung. Und vor allem: ohne Zusatzkosten durch SMS oder Telefonhotline!"

Echtzeitparken auch mit GeldKarte möglich
Ein Pilotprojekt zum Echtzeitparken an Parkscheinautomaten gibt es bereits seit September 2004 in Dülmen. Dort zahlt der Autofahrer – ebenso wie beim Handy-Parken – nur die Zeit, die er wirklich geparkt hat. Die GeldKarte wird bei Ankunft einfach in den Automaten geschoben und die Ankunftszeit mit Hilfe des Chips gespeichert. Bevor der Autofahrer den Parkplatz wieder verlässt, steckt er seine GeldKarte erneut in den Automaten, der dann minutengenau abrechnet und den Betrag vom im Chip geladenen Guthaben abzieht. Vorteil gegenüber dem Handy-Parken: Der Vorgang dauert nur wenige Sekunden, und es fallen keinerlei Übermittlungsgebühren an – weder für den Konsumenten noch für den Parkraumbewirtschafter. Aufgrund des Erfolgs in Dülmen sind auch andere Städte an dem System interessiert und zum Teil schon in den Pilotbetrieb gegangen, so z. B. Heinsberg, Aachen und Berlin. Im Parkhausbereich hat sich das so genannte Check-in/Check-out-System per GeldKarte bereits in der Praxis bewährt. Auch hier wird der Chip nicht nur als Bezahlmedium, sondern ebenfalls als elektronisches Parkticket eingesetzt. Das Prozedere ist ähnlich wie am Parkscheinautomaten: An der Einfahrtschranke wird direkt die GeldKarte in den Schlitz geschoben und die Ankunftszeit gespeichert; bei der Ausfahrt können die Kunden dann – ohne Zeit raubende Umwege über einen Kassenautomaten – direkt mit dem Auto zur Ausfahrtschranke fahren und das Parkentgelt von ihrem GeldKarte-Guthaben abbuchen lassen.

Die Verfahren auf einen Blick:

Über die GeldKarte:
Die GeldKarte ist eine „Geldbörse“ in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten oder an speziellen Ladeterminals mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem an Parkscheinautomaten, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im ausgewählten Einzelhandel. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec- oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland über 60 Millionen GeldKarten (70 Prozent aller ec- und Kundenkarten) im Umlauf, die an rund 250.000 Akzeptanzstellen zum Einsatz kommen. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen.
 
Über die Initiative GeldKarte:
Die 2004 gegründete „Initiative GeldKarte“ mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk aller, die die GeldKarte akzeptieren oder die entsprechende Infrastruktur bereitstellen. Sie bündelt ihre Interessen und unterstützt aktiv das Eigenengagement. Die Initiative ist darüber hinaus die zentrale Schaltstelle, an der alle Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammenfließen. Stellvertretend für ihre Mitglieder recherchiert die Initiative nach neuen Einsatzmöglichkeiten, spricht Politik, Institutionen und neue Akzeptanzpartner an und koordiniert Pilotprojekte für neue Anwendungsgebiete (Bonusprogramme, Jugendschutz, eTickets etc.).

Kontakt:

Initiative GeldKarte
c/o PRGS
Nicole Beck
Tel.: 030 – 707 18-302
Fax: 030 – 707 18-301
eMail: nicole.beck@prgs.de 
 
relatio PR
Rahel Huhn
Tel.: 089 – 210257-27
Fax: 089 – 210257-19
eMail: rahel.huhn@relatio-pr.de

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