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Münzgeldrecycling wird teurer

GeldKarte ermöglicht effektive Kostensenkung

Seit 01. Januar 2011 können Münzen nur noch in bestimmten Mengen in sogenannten sortenreinen Normcontainern bei der Bundesbank angeliefert bzw. bestellt werden. Um das Münzaufkommen zu minimieren und damit Kosten zu sparen, lohnt es sich für Händler und Automatenbetreiber, verstärkt auf bargeldlose Bezahllösungen, wie die GeldKarte, zu setzen.
 
Höhere Gebühren für Bargeld-Handling

Seit Anfang des Jahres müssen Vendingbetreiber, die ihr Bargeld direkt bei den Filialen der Bundesbank einzahlen, eine hohe Kapitalbindung eingehen, da die Mindestmengen von Normcontainern einzuhalten sind. Händler müssen entweder mit hohen Bargeldbeständen umgehen oder erhöhte Bundesbankgebühren zahlen. Die Kosten für die „Münzgeldentsorgung“ steigen. Doch nicht nur auf die Unternehmen, die direkt mit der Bundesbank zusammenarbeiten, kommen Folgekosten zu. Bereits jetzt kündigten weitere Kreditinstitute zusätzliche Gebühren für Einzahlungen an, vielen kleineren Banken wird die Umstellung der Bundesbank künftig die Annahme von Münzgeld erschweren.
 
„Die Umstellung des Münzgeldverkehrs der Bundesbank wird letztlich wohl eine Verlagerung der Kosten auch auf kleinere Banken zur Folge haben“, so Peter Ehrl von der Coburger Ernst Kühner e.K. Dem kann der Einsatz der GeldKarte entgegen wirken. Denn Automatenaufsteller können die Aufwendungen durch elektronische Zahlungen mit dem Chip reduzieren.
 
Wirtschaftsfaktor GeldKarte
 
Bei der bargeldlosen Zahlung via GeldKarte beträgt das Händlerentgelt nur 0,3 Prozent des Kaufumsatzes bzw. mindestens 0,01 Euro pro Transaktion. Damit ist die Zahlung per GeldKarte wesentlich günstiger als mit Münzgeld oder anderen bargeldlosen Systemen. Für den Händler ist die Kaufabwicklung garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung.
 
Die Spezialisierung der GeldKarte auf den Micropayment-Sektor bietet neben Kosteneinsparungen auch organisatorische Vorzüge. Durch den Wegfall des Münzgeldes nimmt das Ein- und Aufbruchrisiko am Automaten rapide ab. Darüber hinaus können Automatenaufsteller weitere Kosten und Zeit beim Abrechnungsprozess sparen. Die Umsätze können so dem Händler innerhalb weniger Tage gutgeschrieben werden.

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