Chip überzeugt auf Kongress Schulverpflegung
Initiative GeldKarte auf Leipziger Gastronomie-Messe
Berlin, 24.11.2009: Was die GeldKarte mit der Herbstgrippe zu tun hat und wie der Chip 30.000 Kinder in nur einer Pause versorgt, das wussten auch viele der Experten rund um die Schulverpflegung noch nicht. Auf dem 4. Kongress Schulverpflegung im Rahmen GÄSTE Messe in Leipzig überzeugte Sandra Schubert von der Initiative GeldKarte ihre Zuhörer von den Vorteilen der GeldKarte als Bezahlsystem in der Mensa. Besonders im Fokus der Schulverpflegung steht die gesunde Ernährung. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) erläutert in ihren Qualitätsstandards für die Mensa, was Schulen für ein gesundes Schüleressen zu beachten haben. Nicht aber die Schulen selbst, sondern meist ein externer Caterer versorgt die Kinder. Mit einem speziellen Leistungsverzeichnis gibt Prof. Margot Steinel von der Hochschule Anhalt Schulen ein Werkzeug an die Hand, wie sie die abstrakten Qualitätskriterien in eine konkrete Ausschreibung überführen können. So stellen sie sicher, dass der Caterer gemäß den Standards der DGE arbeitet.
Aber eine gute Schulverpflegung verlangt mehr als gesunde Speisen. Hygienevorschriften müssen eingehalten, die Essensausgabe optimal entworfen werden, um Warteschlangen zu vermeiden und das Küchenpersonal braucht je nach Versorgungssystem entsprechend Raum und Gerätschaften zur Zubereitung gesunder Mahlzeiten. Anonyme Ausgabeluken haben ausgedient, kahle Wände und graue Tische schaffen kein gemütliches Ambiente. Der Wohlfühlfaktor spielt eine wichtige Rolle, wenn die jungen Gäste regelmäßig in der Mensa essen sollen. Die Logistik in der Schulmensa will also professionell geplant sein, erläutert Fachingenieur Levin Leiser aus Karlsruhe.
Für die Logistik in der Schulmensa stellt auch das Bezahlsystem eine entscheidende Komponente dar. An der Kasse soll es schnell gehen, damit genügend Pausenzeit zum Essen bleibt. Mit der GeldKarte entfällt das Kramen nach Münzen und Warteschlangen werden vermieden. Für die diskrete technische Abwicklung von Subventionen bietet der Chip ebenso ein System, das bei der Bezahlung in der Mensa für Gleichheit sorgt. Ob mit Bargeld oder Plastikgeld bezahlt wird, wirkt sich auch auf die Hygiene aus: denn die Geldscheine, die in der Mensa von Hand zu Hand wandern, bieten Viren und Bakterien ideale Verbreitungsmöglichkeiten. "Hier hat die GeldKarte ein großes Hygiene-Plus, denn sie hat nur einen Besitzer", erklärt Sandra Schubert. "Und so hantiert das Kantinenpersonal nicht mehr unmittelbar vor dem Essen mit schmutzigem Bargeld."
Die GeldKarte kontaktlos setzt sogar noch eins drauf: so können mit dem Chip sogar tausende "große Kinder" in einer Pause satt werden. 30.000 Fußballfans kommen in der BayArena mit der GeldKarte zügig und reibungslos nach der ersten Halbzeit an Bier und Würstchen.
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