Das Online-Banking erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit unter den Deutschen. Gerade die Kosten- und Zeitersparnis sowohl auf Seiten der Banken als auch der Kunden fördert die positive Entwicklung.
Doch wie vieles andere hat auch das Online-Banking seine Schattenseiten. Immer mehr Kriminelle versuchen, über ausgefallene Methoden an die sensiblen Daten der Bankkunden zu gelangen und mit Hilfe dieser Informationen die Konten teilweise leer zu räumen.
Neben dem Passwort-Fischen - dem sogenannten Phishing, bei dem mit Hilfe von gefälschten E-Mails auf nachgeahmte Bank-Webseiten gelockt wird, wo dann Pin- und Tan-Daten abgefragt werden, gibt es eine Zunahme immer raffinierterer Methoden, wie beispielsweise das Pharming. Hierbei findet eine Manipulation auf den Festplatten der potentiellen Opfer statt, wodurch diese anhand versteckter Einträge nach Belieben auf unsichere Umgebungen umgeleitet werden können. Anschließend führt der Kunde seine Online-Bankgeschäfte aus, im festen Glauben auf der Seite seiner Bank zu sein.
Die sicherste Methode, den Cyberkriminellen einen Strich durch die Rechnung zu machen, ist das Online-Banking mit Hilfe eines Kartenlesers, das sogenannte HBCI (Home Banking Common Interface). Bei dieser Variante findet die Eingabe der sensiblen Daten wie beispielsweise der PIN außerhalb des PCs statt, nämlich auf einer separaten Zahlentastatur. Die Daten werden per Chipkarte verschlüsselt und somit für mögliche Trojaner auf dem Rechner nicht erkennbar.
Im ZDF wurde in der WISO-Sendung vom 31. Oktober 2005 das Thema ausführlich behandelt. Weitere Informationen dazu und auch den gesendeten Beitrag finden Sie unter den folgenden Links:
Sicheres Homebanking